Vom 18. August bis 7. September durften sich alle interessierten Mainzer Firmen, Schulen, Vereine und sonstige Gruppierungen im Rahmen des sogenannten STADTRADELNS drei Wochen für einen guten Zweck die Beine abstrampeln. Dabei handelt es sich um eine Kampagne des Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ziel und Zweck dieses spielerischen Wettbewerbs innerhalb und zwischen Gemeinden, Städten und Regionen ist es, ein größeres Bewusstsein für nachhaltige Mobilität, Radförderung,
Klimaschutz und Lebensqualität zu erzeugen. Alles in allem also eine schöne Sache. Und als mittlerweile passionierter Biker war es mir natürlich ein Herzensanliegen, auch meinen Brötchengeber von einer Teilnahme an diesem Event zu überzeugen :-)Die Liste der erfolgreichsten bzw. meistgeradelten Mainzer Teams waren das Maria-Ward-Gymnasium (29.254 Kilometer, 196 Teilnehmer), das ZDF(27.539 Kilometer, 100 Teilnehmer) und die Universitätsmedizin (24.395 Kilometer, 118 Teilnehmer. Kleiner Fun Fact am Rande: meine alte Schule, das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss belegte mit 13.695 Kilometern bei 123 Teilnehmern immerhin Platz sieben. Bei den Kilometern pro Kopf errang das Team "Bei uns stimmt die Chemie" bei vier Teilnehmern und 860 pro Kopf gefahrenen Kilometern Rang eins. Besonders beeindruckend finde ich jedoch die Leistung des zweitplatzierten "Teams" ("SCHALLCON") mit 814 Kilometern pro Kopf. Denn hierbei handelt es sich in der Tat nur um einen einzigen Kopf bzw. zwei Beine. Hut ab!
Insgesamt wurden in Mainz während dieser drei Wochen von 120 angemeldeten Teams und 2.199 aktiven Teilnehmern 315.405 Kilometer erradelt, was in der Gesamtliste aller bisher teilgenommenen Kommunen, Städte und Regionen den 38. Platz bedeutet. Die unangefochtenen Radelmeister sind hier Berlin (2.098.686 Kilometer), die Region Hannover (1.852.743 Kilometer) und Dresden (1.346.748 Kilometer).
Alles in allem eine schöne Sache, die hoffentlich im kommenden Jahr wieder veranstaltet wird. Und dann hoffentlich mit mehr Teilnehmern und noch mehr Kilometern. Aber auch so sollte sich jeder von uns wesentlich häufiger aufs Bike schwingen. So tut man nämlich nicht nur etwas für die Umwelt, sondern vielleicht sogar auch noch für die eigene Gesundheit ;-)



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