Von 13.1 auf 140.6 Meilen, vom Running Man zum Iron Sven - mit diesem persönlichen Sporttagebuch möchte ich meine - hoffentlich erfolgreiche - Reise zum Ironman dokumentieren. Die Ausgangssituation: vom mehr oder minder ambitionierten Freizeitläufer zum Triathleten. Swim! Bike! Run!
Donnerstag, 16. Februar 2017
Testbericht: smart Fox LED Leuchtarmband
Sehen und gesehen werden: da es in der kälteren Jahreszeit abends recht früh dunkel wird, sollte man sich bei externen sportlichen Aktivitäten definitiv auch um das Thema Beleuchtung Gedanken machen. Bisher war ich mit einem geerbten 3M Scotchlite Armband unterwegs, das aber zugegebenermaßen sehr schwach leuchtet/blinkt. Angesichts zunehmender Distanzen musste daher eine bessere, hellere, und auffälligere Lösung her - zudem ein Großteil meiner Hausstrecke vorwiegend wenig bis garnicht beleuchtet ist. Somit sind potentielle Kollisionen mit anderen Läufern, Spaziergängern, Radfahrern, Schlafwandlern oder Rennpferden nicht gänzlich unwahrscheinlich. Bis dato hatte ich diesbezüglich glücklicherweise keine unangenehmen Begegnungen der härteren Art, aber das ist wie mit der Haftpflichtversicherung: ewig passiert nichts, aber wenn dann doch, ist man froh, dass man sie hat...
Montag, 13. Februar 2017
KW 6 (06.02. - 12.02.2017): Der schmale Grat (Stress lass nach...)
Die Woche fing leider genau so an, wie die letzte endete: Ein beruflicher 12-Stunden-Tag, gefolgt von einem 11-Stunden-Tag. Trotz des Stresses wollte ich mir die Woche - und meine sportliche Vorbereitung - aber nicht vermiesen lassen - und entschloss mich am Dienstag trotz beruflichen Marathontages sportlich noch einen Viertelmarathon zu wagen. Gesundheitlich erneut nicht unbedingt die vernünftigste Entscheidung, aber 10,81 Kilometer in 1:01:35 Stunden bei einem Schnitt von 5:41 waren letztlich recht zufriedenstellend. Die Pulswerte: Sprint: 11 Prozent, Tempo: 80 Prozent, Ausdauer: 8 Prozent - nach wie vor stark ausbaufähig.
Da ich den vorherigen Lauf trotz des anhaltenden beruflichen Stresses gut verkraftete, folgte am Donnerstag trotz eines erneut längeren Arbeitstages der zweite Lauf. Auch in diesem Fall war ich mir zunächst nicht ganz sicher, ob ich überhaupt nochmal auf die Piste soll, letztlich zog es mich dann ungeachtet eines eher ungemütlich kalten und windigen Wintertages doch noch raus. Angedacht war eigentlich ein lockerer Lauf, am Ende waren es aber 11,11 närrische Kilometer in erstaunlich schnellen 1:00:37 - i.e. einem Schnitt von 5:27. Insbesondere nach dem ganzen Stress der vergangenen Tage war das eine ausgesprochen befriedigende Leistung. Das Tempo ist also schonmal partiell da, jetzt muss das ganze nur noch auf längere Distanzen transferiert werden. In knapp drei Monaten sollte das aber durchaus möglich sein.
Am Sonntag folgte dann der dritte Lauf der Woche, und es sollte ein durchaus interessanter werden. Nach den beiden kürzeren Distanzen in dieser Woche wollte ich unbedingt mal wieder eine längere Strecke angehen. Zum einen fühlte ich mich aber nicht unbedingt 100% fit, und zum anderen stand für den Abend noch ein passiver Konzerttermin an - und dadurch aufgrund meiner Frühschichten maximal drei selbstverschuldete Stunden Schlaf. Dennoch entschied ich mich nach knapp 8 Kilometern nicht für die kurze Variante, sondern für die größere Schleife. Das ging bis knapp Kilometer 12 auch ganz gut, aber dann musste ich tief in die Körnerkiste greifen und war im heimatlichen Ziel komplett ausgepowert. Immerhin standen am Ende 15,91 Kilometer in 1:29:33 Stunden - i.e. einem Schnitt von 5:37 zu Buche. Und die Pulswerte waren mit 14 Prozent im Sprint-, 75 Prozent im Tempo-, und immerhin 10 Prozent im Ausdauerbereich immerhin auch mal ein wenig besser. Die Belohnung dafür: Muskel- und Gliederschmerzen, völlige Saft- und Kraftlosigkeit. Also: direkt ab in die Badewanne und danach nochmal ca. 2-3 Stunden ins Bett, um das Schlimmste zu verhindern und für den Abend zumindest halbwegs fit zu sein. Die nächste Woche wird zeigen, wie erfolgreich diese Maßnahmen waren, und ob ich dem Erkältungstod nochmal von der Schippe gesprungen bin. Ein schmaler Grat, auf dem ich mich da aktuell bewege...
Da ich den vorherigen Lauf trotz des anhaltenden beruflichen Stresses gut verkraftete, folgte am Donnerstag trotz eines erneut längeren Arbeitstages der zweite Lauf. Auch in diesem Fall war ich mir zunächst nicht ganz sicher, ob ich überhaupt nochmal auf die Piste soll, letztlich zog es mich dann ungeachtet eines eher ungemütlich kalten und windigen Wintertages doch noch raus. Angedacht war eigentlich ein lockerer Lauf, am Ende waren es aber 11,11 närrische Kilometer in erstaunlich schnellen 1:00:37 - i.e. einem Schnitt von 5:27. Insbesondere nach dem ganzen Stress der vergangenen Tage war das eine ausgesprochen befriedigende Leistung. Das Tempo ist also schonmal partiell da, jetzt muss das ganze nur noch auf längere Distanzen transferiert werden. In knapp drei Monaten sollte das aber durchaus möglich sein.
Am Sonntag folgte dann der dritte Lauf der Woche, und es sollte ein durchaus interessanter werden. Nach den beiden kürzeren Distanzen in dieser Woche wollte ich unbedingt mal wieder eine längere Strecke angehen. Zum einen fühlte ich mich aber nicht unbedingt 100% fit, und zum anderen stand für den Abend noch ein passiver Konzerttermin an - und dadurch aufgrund meiner Frühschichten maximal drei selbstverschuldete Stunden Schlaf. Dennoch entschied ich mich nach knapp 8 Kilometern nicht für die kurze Variante, sondern für die größere Schleife. Das ging bis knapp Kilometer 12 auch ganz gut, aber dann musste ich tief in die Körnerkiste greifen und war im heimatlichen Ziel komplett ausgepowert. Immerhin standen am Ende 15,91 Kilometer in 1:29:33 Stunden - i.e. einem Schnitt von 5:37 zu Buche. Und die Pulswerte waren mit 14 Prozent im Sprint-, 75 Prozent im Tempo-, und immerhin 10 Prozent im Ausdauerbereich immerhin auch mal ein wenig besser. Die Belohnung dafür: Muskel- und Gliederschmerzen, völlige Saft- und Kraftlosigkeit. Also: direkt ab in die Badewanne und danach nochmal ca. 2-3 Stunden ins Bett, um das Schlimmste zu verhindern und für den Abend zumindest halbwegs fit zu sein. Die nächste Woche wird zeigen, wie erfolgreich diese Maßnahmen waren, und ob ich dem Erkältungstod nochmal von der Schippe gesprungen bin. Ein schmaler Grat, auf dem ich mich da aktuell bewege...
| Datum | Aktivität | Distanz | Zeit | km/min | Kommentar | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 12.02.2017 | Laufen | 15,91 km | 1:29:33 | 5:37 | 154 bpm | |
| 09.02.2017 | Laufen | 11,11 km | 1:00:37 | 5:27 | 156 bpm | |
| 07.02.2017 | Laufen | 10,81 km | 1:01:35 | 5:41 | 152 bpm |
Dienstag, 7. Februar 2017
KW 5 (30.01. - 05.02.2017): Sportliche Stresskompensation
Zum Abschluss des ersten vollen Trainingsmonats stand am Montag zunächst zwischen Feierabend und nachmittäglichem Kunden-Call ein mittellanger Lauf an. Um in meinem Zielkorridor zu bleiben hätten es 12,50 Kilometer bei einem Schnitt von 5:54 sein müssen (Ziel bis zum Halbmarathon ist es ja pro Monat 2,5 Kilometer zuzulegen und gleichzeitig 6 Sekunden schneller zu werden, damit am Tag X die 2-Stunden-Marke fällt). Zu Buche standen am Ende 13,75 Kilometer in 1:17:48, i.e. ein Schnitt von 5:39. Somit bin ich meiner Zielsetzung aktuell also 1,75 Kilometer und 15 Sekunden voraus. Dass die Pulswerte mit 14 Prozent im Sprintbereich, 82 im Tempobereich, und 4 Prozent im Ausdauerbereich absolut unterirdisch sind, kehr ich da mal unter den Tisch :-) Die Stärkung des Ausdauerbereichs sollte aber definitiv eines meiner nächsten Ziele sein...
Aus beruflichen Gründen musste der nächste Lauf dann leider wieder fünf Tage warten. Und auch dieser Stand stand aufgrund eines wiederholt langen Arbeitstages lange Zeit auf der Kippe. Nach knapp 14 Stunden im Büro war ich dann zwar zunächst ziemlich bedient und alles andere als erholt, aber trotz bzw. vielmehr wegen dieses Tages wollte und musste ich mich unbedingt abreagieren und den ganzen Stress aus dem Körper schwitzen anstatt langsam auf der Couch zu versacken. Zugegebenermaßen mal wieder nicht die unbedingt die vernünftigste Entscheidung, aber am Ende definitiv eine, die ich nicht bereute. Die finale Durchschnittszeit von 5:54 war zwar alles andere als prickelnd, aber zum Schluss standen immerhin 14,01 Kilometer in 1:22:42 Stunden auf dem Tacho. Auch hier waren die Pulswerte nicht wirklich berauschend (Sprint: 11 Prozent, Tempo: 80 Prozent, Ausdauer: 8 Prozent), aber das wird sich noch verbessern. Muss.
Aus beruflichen Gründen musste der nächste Lauf dann leider wieder fünf Tage warten. Und auch dieser Stand stand aufgrund eines wiederholt langen Arbeitstages lange Zeit auf der Kippe. Nach knapp 14 Stunden im Büro war ich dann zwar zunächst ziemlich bedient und alles andere als erholt, aber trotz bzw. vielmehr wegen dieses Tages wollte und musste ich mich unbedingt abreagieren und den ganzen Stress aus dem Körper schwitzen anstatt langsam auf der Couch zu versacken. Zugegebenermaßen mal wieder nicht die unbedingt die vernünftigste Entscheidung, aber am Ende definitiv eine, die ich nicht bereute. Die finale Durchschnittszeit von 5:54 war zwar alles andere als prickelnd, aber zum Schluss standen immerhin 14,01 Kilometer in 1:22:42 Stunden auf dem Tacho. Auch hier waren die Pulswerte nicht wirklich berauschend (Sprint: 11 Prozent, Tempo: 80 Prozent, Ausdauer: 8 Prozent), aber das wird sich noch verbessern. Muss.
| Datum | Aktivität | Distanz | Zeit | km/min | Kommentar | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 04.02.2017 | Laufen | 14,01 km | 1:22:42 | 5:54 | 154 bpm | |
| 30.01.2017 | Laufen | 13,75 km | 1:17:48 | 5:41 | 155 bpm |
Montag, 30. Januar 2017
KW 4 (23.01. - 29.01.2017): Besser einmal als keinmal
Nach dem längeren 16-Kilometer-Lauf am vergangenen Wochenende und ein paar freien Tagen war der Wiedereinstieg in die neue Arbeitswoche leider stressiger als befürchtet, sodass ich mich einige Tage zunächst gefühlt an der Grenze zu einer Erkältung bewegte. Weil ich in dieser Hinsicht definitiv nichts (mehr) riskieren will - und mir ein paar untätige Tage dann doch lieber sind als ein längerer gesundheitlicher Komplettausfall - kam somit auch nur ein einziger, kürzerer Lauf zustande. Immerhin standen am Ende 10,81 Kilometer in 1:01:16 Stunden zu Buche, und der Schnitt von 5:40 ist für den Zeitpunkt der Vorbereitung und nach ein paar Tagen Pause im Grunde auch ziemlich in Ordnung. Also: eigentlich kein Grund zum Jammern. Manchmal darf man auch nicht zu viel wollen .. :-)
| Datum | Aktivität | Distanz | Zeit | km/min | Kommentar | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 27.01.2017 | Laufen | 10,81 km | 1:01:16 | 5:40 | 152 bpm |
Montag, 23. Januar 2017
KW 3 (16.01. - 22.01.2017): Frühform
Terminbedingt stand die erste Einheit diese Woche leider erst am Mittwoch auf dem Plan: ein kürzerer Lauf mit 10,83 Kilometern in 1:02:34 Stunden. Der Schnitt von 5:46 war dabei ok - die Pulswerte (mal wieder) eher nicht. Mit 5 Prozent im Sprintbereich, satten 87 Prozent im Tempobereich, und nur 7 Prozent im Ausdauerbereich liegt da leider noch einiges an Arbeit vor mir.
Am Freitag wollte ich es dann jedoch wissen. Bei Sonnenschein und Plustemperaturen ging es sich auch gut an. Und da ich mich gegen Ende der ursprünglich geplanten Distanz immer noch recht fit fühlte, entschied ich mich, noch eine Schleife dranzuhängen. Dass am Ende dann aber insgesamt 16,01 Kilometer in 1:29:39 stehen würden, hätte ich mir auch nicht erhofft. Insbesondere der Schnitt von 5:35 war schon aller persönlichen Ehren wert - und stellte einfach mal so den schnellsten (und längsten) Lauf seit dem Gutenberg-Halbmarathon am 22.05.2016 dar. Am Ende waren die Körner zwar auch ziemlich aufgebraucht, aber 2-3 Kilometer wären wohl noch drin gewesen. Tolle Frühform. Jetzt muss es am 7. Mai nur noch knapp über Null haben, und ich hab meinen Rekord :-)
Am Freitag wollte ich es dann jedoch wissen. Bei Sonnenschein und Plustemperaturen ging es sich auch gut an. Und da ich mich gegen Ende der ursprünglich geplanten Distanz immer noch recht fit fühlte, entschied ich mich, noch eine Schleife dranzuhängen. Dass am Ende dann aber insgesamt 16,01 Kilometer in 1:29:39 stehen würden, hätte ich mir auch nicht erhofft. Insbesondere der Schnitt von 5:35 war schon aller persönlichen Ehren wert - und stellte einfach mal so den schnellsten (und längsten) Lauf seit dem Gutenberg-Halbmarathon am 22.05.2016 dar. Am Ende waren die Körner zwar auch ziemlich aufgebraucht, aber 2-3 Kilometer wären wohl noch drin gewesen. Tolle Frühform. Jetzt muss es am 7. Mai nur noch knapp über Null haben, und ich hab meinen Rekord :-)
| Datum | Aktivität | Distanz | Zeit | km/min | Kommentar | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 20.01.2017 | Laufen | 16,01 km | 1:29:39 | 5:35 | 156 bpm | |
| 18.01.2017 | Laufen | 10,83 km | 1:02:34 | 5:46 | 152 bpm |
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