Wie der Name schon verrät, besteht der Triathlon aus sage und schreibe drei Disziplinen... Die chronologisch dritte - das Laufen - habe ich dank mittlerweile jahrelanger Erfahrung relativ im Griff, und auch in der zweiten - dem Radfahren - mache ich seit Anfang des Jahres meiner Meinung nach recht gute Fortschritte. Bleibt Disziplin Nummer eins, das Schwimmen, das derzeit leider alles andere als meine persönliche Nummer Eins ist, und in der es momentan alles andere als gut läuft - bzw. fließt...
Zum letzten Mal regelmäßig mit dem feuchten Nass konfrontiert war ich - wenn ich mich recht erinnern kann - auf dem Gymnasium, was somit gefühlte 13 Jahrzehnte her ist. Praktisch hängengeblieben ist davon nichts. Und auch ein vor knapp zwei Jahren absolvierter Kraulkurs im Taubertsbergbad brachte leider nicht die erhofften Fortschritte bzw. Erkenntnisse. Das kann an meinem mangelnden Talent liegen, möglicherweise aber auch an dem Kurs bzw. der Kursgestaltung - aber da will und kann ich kein definitives und finales Urteil fällen. Fakt ist: Schwimmen ist bei mir aktuell eine Großbaustelle, und ohne deutliche Weiterentwicklung bleibt mein erster Triathlon ein Wunschtraum...
Von 13.1 auf 140.6 Meilen, vom Running Man zum Iron Sven - mit diesem persönlichen Sporttagebuch möchte ich meine - hoffentlich erfolgreiche - Reise zum Ironman dokumentieren. Die Ausgangssituation: vom mehr oder minder ambitionierten Freizeitläufer zum Triathleten. Swim! Bike! Run!
Sonntag, 22. Juli 2018
Sonntag, 15. Juli 2018
Tief durchatmen...
Seit meinem letzten Post ist zugegebenermaßen einiges an Wasser den Rhein hinabgeflossen... Grund dafür war jedoch nicht, dass ich meinen sportlichen Traum mittlerweile an den Nagel gehängt hätte, sondern dass in der Zwischenzeit beruflich und privat einfach enorm viel passiert ist, und die kontinuierliche Dokumentation meines Fortschrittes daher zwischenzeitlich leider ziemlich in den Hintergrund gerückt war. Ich gelobe Besserung... :-)
Voran ging es allerdings dennoch. Zwar nicht stetig bergauf, sondern inklusive einiger Höhen und Tiefen, aber im Grunde ist genau das einer der Gründe, warum ich meine Erfahrungen und Erlebnisse auf diese Weise festhalte - um zu zeigen, dass es im sportlichen Leben eines ambitionierten Freizeitathleten eben nicht nur Erfolge und Verbesserungen gibt, sondern auch allerhand Rückschläge und Enttäuschungen - und dass man trotz dieser Zäsuren niemals aufgeben darf...
Was ist also innerhalb des letzten Jahres sportlich so alles passiert? Eine detaillierte Auflistung würde hier natürlich den Rahmen sprengen und das ein oder andere kann ich ja mal in künftigen Posts mit abfrühstücken. Im Groben und Ganzen lassen sich die letzten Monate aber folgendermaßen zusammenfassen: seit Anfang des Jahres bin ich stolzer Besitzer eines Cross-Bikes und eines Triathlon-Bikes, vorletzten Monat konnte ich meine bisherige Halbmarathon-Bestzeit um schlappe 15 Minuten auf 1:44:01 verbessern, im Herbst steht ein einwöchiges Schwimm-Camp auf dem Plan - und seit vorgestern habe ich die medizinische Gewissheit einer Asthma-Erkrankung...
Voran ging es allerdings dennoch. Zwar nicht stetig bergauf, sondern inklusive einiger Höhen und Tiefen, aber im Grunde ist genau das einer der Gründe, warum ich meine Erfahrungen und Erlebnisse auf diese Weise festhalte - um zu zeigen, dass es im sportlichen Leben eines ambitionierten Freizeitathleten eben nicht nur Erfolge und Verbesserungen gibt, sondern auch allerhand Rückschläge und Enttäuschungen - und dass man trotz dieser Zäsuren niemals aufgeben darf...
Was ist also innerhalb des letzten Jahres sportlich so alles passiert? Eine detaillierte Auflistung würde hier natürlich den Rahmen sprengen und das ein oder andere kann ich ja mal in künftigen Posts mit abfrühstücken. Im Groben und Ganzen lassen sich die letzten Monate aber folgendermaßen zusammenfassen: seit Anfang des Jahres bin ich stolzer Besitzer eines Cross-Bikes und eines Triathlon-Bikes, vorletzten Monat konnte ich meine bisherige Halbmarathon-Bestzeit um schlappe 15 Minuten auf 1:44:01 verbessern, im Herbst steht ein einwöchiges Schwimm-Camp auf dem Plan - und seit vorgestern habe ich die medizinische Gewissheit einer Asthma-Erkrankung...
Sonntag, 2. April 2017
KW 13 (27.03. - 02.04.2017): Alles ist relativ
Nach einigen erneut durchwachsenen und stresserfüllten Tagen inklusive beruflichen Außeneinsatzes ging es leider erst wieder am Donnerstag bei sommerlichen 19 Grad auf die Piste. Das Endergebnis hinkte mit 14,04 Kilometern in 1:15:44 Stunden zwar meinen zuletzt abgelieferten Leistungen klar hinterher, aber angesichts der erneuten Zwangspause und für meine Verhältnisse tropischen Temperaturen kann ich eigentlich ganz zufrieden sein. Dass früher oder später ein kleiner Dämpfer kommen würde war zu erwarten, und die zuletzt gehegten Ambitionen, beim Halbmarathon u.U. sogar die 1:50 Stunden knacken zu können, waren doch schon recht sportlich. Das Potenzial dafür ist insgesamt auf jeden Fall da, aber vielleicht sollte ich mir für Tag X doch nicht ganz so überambitionierte Ziele setzen. Das kann ich mir für spätere Events aufheben. Falls nicht noch etwas gravierendes dazwischenkommt, sollte ich aber auf jeden Fall meine bisherige Bestzeit deutlich unterbieten können, und alles darüber hinaus ist das berühmte I-Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen. Also: Blick nach vorne, weiter geht's...
Am Samstag folgte die zweite Einheit. Da ich aufgrund meines am kommenden Dienstag anstehenden und lange ersehnten dermatologischen Beauty-Termins bis Donnerstag frei habe, hatte ich mir im Hinblick auf ein paar freie Tage eine - nach den durchwachsenen letzten Tagen auch bitter notwendige - Strecke vorgenommen. Das Wetter war mit sonnigen 22 Grad zwar mal wieder nicht meines, aber angesichts der Gesamtumstände kann/muss ich mit 16,01 Kilometern in 1:28:30 Stunden eigentlich zufrieden sein. Die Durchschnittszeit war zwar mit 5:31 erneut alles andere als prickelnd, aber dass ist m.E. den letzten beiden Wochen und eben den klimatischen Umständen geschuldet. Bereits beim letzten Gutenberg Halbmarathon hatte mir die Hitze/Wärme ziemlich zu schaffen gemacht, sodass die aktuelle Laufeinheit im Grunde eine ideale Vorbereitung auf derartige Eventualitäten war. wenn es dieses Jahr wieder so warm werden sollte, bin ich zumindest ansatzweise vorbereitet. Falls nicht, umso besser. Insofern: absolut gesehen ist meine Leistung momentan eher ausbaufähig, relativ betrachtet aber im Grunde recht gut. Die in den letzten Läufe angedeuteten Fabelzeiten werden es wohl nicht, aber ich bin nach wie vor deutlich schneller unterwegs als bei den letzten beiden Halbmarathons. Manchmal sollte man die Kirche auch im Dorf lassen... :-)
Am Samstag folgte die zweite Einheit. Da ich aufgrund meines am kommenden Dienstag anstehenden und lange ersehnten dermatologischen Beauty-Termins bis Donnerstag frei habe, hatte ich mir im Hinblick auf ein paar freie Tage eine - nach den durchwachsenen letzten Tagen auch bitter notwendige - Strecke vorgenommen. Das Wetter war mit sonnigen 22 Grad zwar mal wieder nicht meines, aber angesichts der Gesamtumstände kann/muss ich mit 16,01 Kilometern in 1:28:30 Stunden eigentlich zufrieden sein. Die Durchschnittszeit war zwar mit 5:31 erneut alles andere als prickelnd, aber dass ist m.E. den letzten beiden Wochen und eben den klimatischen Umständen geschuldet. Bereits beim letzten Gutenberg Halbmarathon hatte mir die Hitze/Wärme ziemlich zu schaffen gemacht, sodass die aktuelle Laufeinheit im Grunde eine ideale Vorbereitung auf derartige Eventualitäten war. wenn es dieses Jahr wieder so warm werden sollte, bin ich zumindest ansatzweise vorbereitet. Falls nicht, umso besser. Insofern: absolut gesehen ist meine Leistung momentan eher ausbaufähig, relativ betrachtet aber im Grunde recht gut. Die in den letzten Läufe angedeuteten Fabelzeiten werden es wohl nicht, aber ich bin nach wie vor deutlich schneller unterwegs als bei den letzten beiden Halbmarathons. Manchmal sollte man die Kirche auch im Dorf lassen... :-)
| Datum | Aktivität | Distanz | Zeit | km/min | Kommentar | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2017 | Laufen | 16,01 km | 1:28:30 | 5:31 | 161 bpm | |
| 30.03.2017 | Laufen | 14,04 km | 1:15:44 | 5:23 | 161 bpm |
Sonntag, 26. März 2017
KW 12 (20.03. - 26.03.2017): In der Ruhe liegt der Puls
War die letzte Laufwoche schon nicht allzu prickelnd, offenbarte sich die aktuelle als noch verzichtbarer. Zum einen bekam ich die letzte Einheit irgendwie nicht aus den Knochen, und zum anderen war auch diese Arbeitswoche - mal wieder - stressiger als erhofft. Da ich eine Erkältung um jeden Preis vermeiden wollte, biss ich somit die Zähne frustriert zusammen und entschied mich erst am Sonntag wieder aktiv zu werden. Lieber nur um ein paar Tage/Sekunden zurückgeworfen werden, als am Ende mit einer richtigen Erkältung richtig lange auszufallen und noch weiter zurückgeworfen zu werden. Erwartungsgemäß war die sonntägliche Bewegungseinheit bei frühlingshaftem Sonnenschein zwar keine Vollkatastrophe, aber dennoch anstrengend. Angesichts summa summarum sieben Tagen Zwangspause kann ich somit mit 10,75 Kilometern in 56:49 Minuten im Grunde zufrieden sein - insbesondere, da ich damit die Leistung des letzten Laufs (11,00 Kilometer in 58:19 Minuten) fast exakt replizieren konnte. Von meiner Wunsch-/Zielzeit für den Halbmarathon bin ich damit natürlich wieder etwas weiter weg - vor allen Dingen da ich übernächste Woche eine erneute Zwangspause hinlegen muss - aber noch sollte genügend Zeit sein, diesen kleinen Rückschlag wieder zu kompensieren. Allerdings darf jetzt auch wirklich nichts mehr dazwischenkommen.
So bekommt jeder sein Fett weg
Beim Laufen im Speziellen bzw. beim Sport im Allgemeinen sollten natürlich in allererster Linie sportliche und gesundheitliche Aspekte im Vordergrund stehen. Ich würde jedoch lügen (und manch anderer sicherlich auch), wenn dabei nicht auch ein ästhetischer und narzisstischer Faktor eine gewisse Rolle spielt.
So lag auch zu Beginn meiner "Laufkarriere" der Fokus zunächst auf Gewichtsabnahme bzw. -optimierung. Zu diesem Zeitpunkt frönte ich noch exzessiv dem Bodybuilding und hatte mein Körpergewicht im Laufe der Jahre von ursprünglich ca. 81 auf zwischenzeitlich knapp 96 Kilogramm hochgeschraubt. Was dabei allerdings auch in die Höhe schnellte, war mein Körperfettanteil - der phasenweise ungefähr 18 Prozent betrug. Das warvzwar in der damaligen Altersgruppe (20-39) gerade noch so im Normbereich, aber eben auch nicht mehr wirklich wenig. Insofern war das Laufen zunächst ausschließlich Mittel zum Zweck. Spaß spielte dabei anfänglich eher eine untergeordnete Rolle. Umso wichtiger war mir daher aus motivatorischen Gründen die statistische Erfassung etwaiger Fortschritte: jede Sekunde weniger, jeder Meter mehr, jede Kalorie mehr (oder weniger) waren entscheidend und notwendig, um mir die Plackerei halbwegs schönzureden. Eine Obsession, die mich seitdem nie mehr ganz losgelassen hat..
So lag auch zu Beginn meiner "Laufkarriere" der Fokus zunächst auf Gewichtsabnahme bzw. -optimierung. Zu diesem Zeitpunkt frönte ich noch exzessiv dem Bodybuilding und hatte mein Körpergewicht im Laufe der Jahre von ursprünglich ca. 81 auf zwischenzeitlich knapp 96 Kilogramm hochgeschraubt. Was dabei allerdings auch in die Höhe schnellte, war mein Körperfettanteil - der phasenweise ungefähr 18 Prozent betrug. Das warvzwar in der damaligen Altersgruppe (20-39) gerade noch so im Normbereich, aber eben auch nicht mehr wirklich wenig. Insofern war das Laufen zunächst ausschließlich Mittel zum Zweck. Spaß spielte dabei anfänglich eher eine untergeordnete Rolle. Umso wichtiger war mir daher aus motivatorischen Gründen die statistische Erfassung etwaiger Fortschritte: jede Sekunde weniger, jeder Meter mehr, jede Kalorie mehr (oder weniger) waren entscheidend und notwendig, um mir die Plackerei halbwegs schönzureden. Eine Obsession, die mich seitdem nie mehr ganz losgelassen hat..
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