Mein letzter Lauf in diesem auch persönlich denkwürdigen Jahr ist mal wieder eine gute Gelegenheit, die vergangenen Monate kurz Revue passieren zu lassen, und einen vorsichtigen Ausblick auf 2017 zu wagen.
Insgesamt war 2016 nicht nur auf internationaler politischer und kultureller Ebene, sondern auch persönlich ein ziemliches Seuchenjahr. Bis zum Gutenberg Halbmarathon am 22.05.2016 lief im Grunde alles gut, ab dann ging es dann aber gesundheitlich bekanntlich steil bergab, sodass ich bis November summa summarum knapp fünf ganze Monate zur Inaktivität verdammt war. Keine einfache Zeit, in der man sich natürlich auch so seine Gedanken macht. Von daher bin ich ehrlicherweise einfach nur glücklich und zufrieden, dass ich überhaupt wieder sportlich uneingeschränkt aktiv sein kann/darf. Abseits aller "Normalität" und des eigenen Ehrgeizes sollte man sich immer wieder vor Augen halten, wie unglaublich wertvoll die eigene Gesundheit ist, und dass es - bedauerlicher- und traurigerweise - viele Menschen gibt, die körperlich enorm eingeschränkt sind. Dieses Geschenk sollte man sich immer wieder bewusst machen und dafür dankbar sein.
Von 13.1 auf 140.6 Meilen, vom Running Man zum Iron Sven - mit diesem persönlichen Sporttagebuch möchte ich meine - hoffentlich erfolgreiche - Reise zum Ironman dokumentieren. Die Ausgangssituation: vom mehr oder minder ambitionierten Freizeitläufer zum Triathleten. Swim! Bike! Run!
Freitag, 30. Dezember 2016
Sonntag, 20. November 2016
Gesundheit: Herzeleid
Wie bereits angedroht bzw. angekündigt möchte ich mich des Themas Herzmuskelentzündung (Myokarditis) an dieser Stelle nochmal aus persönlicher Sicht und Motivation heraus ausführlicher widmen. Es ist mir sozusagen ein Herzensanliegen...
![]() |
| Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Heart |
Wie Phönix aus der koronaren Asche
Seit Juni - i.e. mittlerweile knapp 5 Monaten - wurde dieser Laufblog leider sträflichst vernachlässigt. Grund war nicht etwa spontanes und akutes Phlegma oder die Einsicht, dass meine sportlichen Ambitionen illusorische Träumerei sind. Vielmehr musste ich den vergangenen Monaten leider eine regelrechte gesundheitliche Odyssee ohne anfängliche Aussicht auf ein glückliches Ende durchlaufen. Aber dazu mehr in einem gesonderten Post, da ich dieses Thema als ausgesprochen wichtig und relevant erachte, und dies definitiv in gebührendem Rahmen und aller nötigen Ausführlichkeit erörtern möchte. Nur soviel: ein Verdacht auf Herzmuskelentzündung ist alles andere als witzig.
Samstag, 11. Juni 2016
KW 23 (06.06. - 12.06.2016): Ja! Nein! Aaah!
Nach den doch eher suboptimalen letzten Läufen entschied ich mich schweren Herzens zu einer kleinen Bewegungspause von vier Tagen, um mich mal wieder ein wenig zu erholen und Kraft zu tanken. Am Donnerstag ging es dann bei knapp 22 Grad gegen 18 Uhr auf einen für meine Verhältnisse recht späten Lauf. Und offenbar war die Ruhepause in der Tat eine gute Entscheidung. Nach 1:21:08 Stunden standen am Ende 14,96 Kilometer auf dem Tacho - und damit einer der besten Läufe seit Wochen. Ein kleines Ausrufezeichen, dass ich aber auch unbedingt setzen wollte. Wenn man längere Zeit unter seinen gefühlten Möglichkeiten läuft, kann das schon etwas frustrieren. Hinnehmbare 6 Prozent im Sprint-, ungute 86 Prozent im Geschwindigkeits- und nur 8 Prozent im Ausdauerbereich sind zwar alles andere als prickelnd, aber das ist sicherlich den Temperaturen geschuldet und sollte sich mittelfristig hoffentlich bessern.
Am Samstag ging es dann direkt erneut auf die Piste. Bei knapp 21 Grad ging es zunächst ganz gut los, entwickelte sich aber dann allmählich zu einem regelrechten Debakel. Am bitteren Ende kam ich letztlich nur auf 11,57 Kilometer in 1:07:45 Stunden. Möglicherweise lag es am Wetter, vielleicht an dem längeren Lauf vom Donnerstag, unter Umständen war ich auch einfach nicht wirklich fit und gut drauf. Was immer auch der Grund war: Abhaken. Hauptsache ich war überhaupt laufen. Nächster Lauf, neues Glück...
Am Samstag ging es dann direkt erneut auf die Piste. Bei knapp 21 Grad ging es zunächst ganz gut los, entwickelte sich aber dann allmählich zu einem regelrechten Debakel. Am bitteren Ende kam ich letztlich nur auf 11,57 Kilometer in 1:07:45 Stunden. Möglicherweise lag es am Wetter, vielleicht an dem längeren Lauf vom Donnerstag, unter Umständen war ich auch einfach nicht wirklich fit und gut drauf. Was immer auch der Grund war: Abhaken. Hauptsache ich war überhaupt laufen. Nächster Lauf, neues Glück...
| Datum | Aktivität | Distanz | Zeit | km/min | Kommentar | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 11.06.2016 | Laufen | 11,57 km | 1:07:45 | 5:51 | ||
| 09.06.2016 | Laufen | 14,96 km | 1:21:08 | 5:25 |
Mittwoch, 8. Juni 2016
Mit Wonne durch die Sonne: Laufen im Sommer
Sommer, Sonne, Grillfleisch. Sobald die Temperaturen wieder steigen, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich kann man den Pelzmantel wieder in den Kleiderschrank verbannen und die Sonnenbrille herauskramen. Und jeden zieht es nach Draußen - sei es ins Schwimmbad, zum rituellen Erhitzen lebloser animalischer Materie oder einfach nur zum Sonnenbaden im Park. Was des einen Freud, ist aber bekanntlich des anderen Leid. Die strahlende Sonnenmedaille hat nämlich auch ihre Kehrseiten. Insbesondere für sportlich aktive Zeitgenossen, die auch weiterhin ihrem Hobby frönen wollen. Angesichts brütender Hitze und schwülwarmen Witterungsverhältnissen kann das athletische Vorhaben nämlich schnell in Frust ausarten. Vor allen Dingen, wenn man - wie ich - relativ hitzeempfindlich ist. Was ich dieses Jahr leider auch anlässlich des Johannes Gutenberg Halbmarathons wieder schmerzlich erfahren musste...
Wie sehr sich höhere Temperaturen auf die sportlichen Leistungen auswirken können, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen wäre hier die jeweilige genetische Prädisposition zu nennen: jeder verträgt Hitze - oder Kälte - unterschiedlich. Einige blühen im Sommer erst so richtig auf, andere gehen wie ein welkes Blumenbeet ein. Davon abgesehen bzw. in diesem vorgegebenem Rahmen ist aber durch Training auch eine gewisse Anpassung bzw. Gewöhnung möglich. Heißt: Je regelmäßiger man bei höheren Temperaturen trainiert, desto besser werden irgendwann auch die Leistungen. Aber auch mit Training wird aus einer arktischen Frostbeule kein tropischer Sonnenanbeter. Daher sollte bzw. kann man folgende - musikalische - Punkte beachten, damit auch im Sommer das Laufen nicht zur Qual wird.
Wie sehr sich höhere Temperaturen auf die sportlichen Leistungen auswirken können, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen wäre hier die jeweilige genetische Prädisposition zu nennen: jeder verträgt Hitze - oder Kälte - unterschiedlich. Einige blühen im Sommer erst so richtig auf, andere gehen wie ein welkes Blumenbeet ein. Davon abgesehen bzw. in diesem vorgegebenem Rahmen ist aber durch Training auch eine gewisse Anpassung bzw. Gewöhnung möglich. Heißt: Je regelmäßiger man bei höheren Temperaturen trainiert, desto besser werden irgendwann auch die Leistungen. Aber auch mit Training wird aus einer arktischen Frostbeule kein tropischer Sonnenanbeter. Daher sollte bzw. kann man folgende - musikalische - Punkte beachten, damit auch im Sommer das Laufen nicht zur Qual wird.
Abonnieren
Posts (Atom)

