Sonntag, 24. April 2016

Der 25. Maarauelauf 2016

Im Tohuwabohu der letzte Wochen hatte ich leider komplett den diesjährigen 25. Maarauelauf 2016 verbollert. In den vergangenen Jahren ergab sich aus verschiedensten Gründen für mich nie die Gelegenheit einer Teilnahme, und dieses Jahr sah es zunächst leider auch ziemlich schlecht aus. Ein Freund - Gerd - machte mich vor einigen Tagen dann wieder darauf aufmerksam, am Ende stellte sich jedoch heraus, dass die Anmeldung bereits abgeschlossen war und Nachmeldungen nicht mehr möglich waren. So weit, so dumm gelaufen...

Aus heiterem Himmel und kurz vor Toreschluss konnte Gerd dann aber plötzlich noch einen Startplatz aus dem Ärmel schütteln, da ein Bekannter von ihm aufgrund einer Erkältung leider nicht teilnehmen konnte. Des einen Freud, des anderen Leid. Ich musste zwar unter anderer Flagge (bzw. Namen) segeln, aber diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen.

Los ging's morgens um 06:00 Uhr, um noch eine Kleinigkeit (Müsli, Joghurt) zu essen, bevor ich mich bis knapp 08:00 Uhr nochmal ein wenig auf's Ohr legte. Rennen auf nüchternen Magen sind nicht ganz so mein Ding... Gegen 09:00 Uhr - ca. eine Stunde vor Rennbeginn - war ich dann vor Ort. Start und Ziel war der Sportplatz des Turnverein Kostheim 1877 e.V. Bei knapp 5 Grad war es alles andere als gemütlich warm, aber dank langer Laufhose, drei Oberteilen und Laufjacke ließ sich die Zeit bis zur erwärmenden Bewegung halbwegs aushalten.

Das Rennen an sich war zwar ziemlich anstrengend, aber dafür auch sehr erfolgreich. Als durchschnittliche Zielzeit hatte ich mir ca. 5:10 - 5:15 vorgenommen, ließ mich aber durch einen schnellen Start mitreißen und pendelte mich zunächst bei knapp 5:00 Minuten ein. Wider Erwarten konnte ich das auch durchhalten. Ab der dritten von zwei Runden ging's dann aber doch allmählich ans Eingemachte, und ich musste zwischenzeitlich auf 5:05 abreißen lassen, bevor ich die letzten 1-2 Kilometer dann nochmal ein wenig Gas geben, und die finale Durchschnittszeit unter die magischen fünf Minuten drücken konnte.

Am Ende standen schließlich 11,1 Kilometer in 54:39 Minuten zu Buche, was einem für mich hervorragenden Schnitt von 4:55 Minuten pro Kilometer entspricht. Um eine vergleichbare Zeit zu finden, musste ich schon ein wenig in den Laufannalen kramen: nur beim 10. Mainspitzlauf am 01.06.2014 war ich mit 48:15 Minuten auf 10 Kilometern noch schneller, i.e. einem Schnitt von 4:50. So kann's auf jeden Fall weitergehen!











PS: Wie gesagt nicht vom Namen irritieren lassen: ummelden war leider nicht mehr möglich, sodass ich zur Abwechslung mal als 'Karl Scheider' unterwegs war. Zumindest im Video vom Zieleinlauf kann man aber erkennen, dass ich ich bin :-)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen