Donnerstag, 13. Februar 2020

Lucky Number Seven

Sieben Tugenden, sieben Weltwunder, sieben Zwerge - seit jeher nimmt diese irgendwo zwischen sechs und acht verortete Zahl über viele Kulturen und Religionen hinweg eine symbolische und zum Teil mystische Bedeutung ein. So wird sie beispielsweise in vielen Ländern Ostasiens auch als Glückszahl angesehen. Und auch mir war diese niedrigste Generatorzahl in der Menge der natürlichen Zahlen am vergangenen Sonntag hold und heilig.

Nach der letzten Standortbestimmung meiner aktuellen pedalen Fitness im vergangenen November stand an diesem Tag turnusmäßig wieder mal der alle knapp drei Monate im Fitnessstudio meines Vertrauens veranstaltete FTP- bzw. Leistungstest auf dem Plan. (PS: Danke @ Kristina! ;-) Da die vergangenen Monate aus diversen gesundheitlichen Gründen leider alles andere als prickelnd verliefen und ich derzeit vor allen Dingen läuferisch meiner Bestform im beinahe wahrsten Sinne des Wortes noch deutlich hinterherhinke, waren meine Motivation und Ausgangsstimmung vor diesem Test alles andere als ausgeprägt bzw. zuversichtlich. Zwischenzeitlich wollte ich den Termin aufgrund der befürchteten Ergebnisse sogar überspringen, aber zu guter Letzt siegte dann doch noch die Einsicht, dass ein aktueller, realistischer Wert einem möglicherweise doch ein wenig mehr bringt, als irgendein toller Bestwert aus grauer Vorzeit, mit dem man sich nur überfordert und am Ende genau das Gegenteil von dem bewirkt, was man eigentlich möchte: besser zu werden. So beschloss ich also, mich meiner sportlichen Realität zu stellen, komme was da wolle.

Montag, 30. Dezember 2019

Ernüchternder Genickschlag und motivierender Arschtritt: Meine zweite Leistungsdiagnostik am 27.08.2019


Nach meiner letzten Leistungsdiagnostik im Juni vergangenen Jahres am Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war es allerhöchste Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme meiner derzeitigen läuferischen Leistungsfähigkeit. Und da ich seit Mai endlich wieder mal ununterbrochen trainieren konnte, war ich auch ausgesprochen zuversichtlich, wieder an meine Bestform vom Halbmarathon in Kopenhagen Ende letzten Jahres anknüpfen zu können. Aber wie so oft kommen manche Dinge erstens anders, und zweitens als man denkt. Selten lagen ein ernüchternder Genickschlag und ein motivierender Arschtritt so nahe beisammen...

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Der 14. Mainzer Lauf-Kongress [Teil 2/2]: ... und Praxis!


Wie im vorherigen Post erläutert, hatte ich am 9. November die Freude und das Vergnügen, am 14. Mainzer Lauf-Kongress teilzunehmen. Nach all der grauen Theorie hier nun ein paar Einblicke in den praktischen Teil der Veranstaltung. Dieser hatte zum Ziel mittels eines kombinierten Testverfahrens die individuelle Wettkampf- und Trainingsgeschwindigkeit zu ermitteln, und einem somit einen Trainingsplan an die Hand zu geben, anhand dessen man sich gezielt und strukturiert orientieren kann.

Montag, 11. November 2019

Der 14. Mainzer Lauf-Kongress [Teil 1/2]: Fit in Theorie...

Bereits zum 14. Mal fand am 9. November der Mainzer Lauf-Kongress statt. Als gemeinsame Veranstaltung des Leichtathletik-Verbands Rheinhessen (LVR), des Sportbunds Rheinhessen, und dem Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist der Kongress mittlerweile ein fester Termin im Vorfeld des Gutenberg Marathons Mainz und bietet neben Vorträgen zu Themen wie Trainingsgestaltung, Regeneration oder Sportverletzungen auch praktische Elemente und Inhalte. Ich hab zwar keinen blassen Schimmer mehr, wie ich darauf gestoßen bin, aber die Teilnahme hat sich definitiv in mehrerer Hinsicht mehr als gelohnt...

Sonntag, 10. November 2019

Sänk ju weri Matsch!

Auch wenn drei sportliche Disziplinen bereits reichlich Abwechslung bieten, lohnt es sich immer mal auch einen Blick über den athletischen Tellerrand zu werfen. Zum einen kann man dadurch frischen Wind in den Trainingsalltag bringen, zum anderen können neue Reize einen auch voranbringen und neue Möglichkeiten aufzeigen, die man im Idealfall wieder in sein Training einfließen lassen kann. So hatte ich bereits während meines Schwimmcamps auf Mallorca im vergangenen Jahr erfreulich positive - und garnicht mal unanstrengende - Erfahrungen mit Yoga gemacht, und auch ein spontane - durch einen Kursausfall in meinem Fitnessstudio bedingte - Teilnahme an einem Crossfit-Kurs brachte neue (und tagelang schmerzende) Eindrücke und Erkenntnisse. Und zuguterletzt ist es auch immer wieder reizvoll einfach mal was Neues auszuprobieren. Und da ich ohnehin bereits ein geländetaugliches Zweirad mein Eigen nenne, war die Entscheidung zur Teilnahme am Wiesbaden Cross Cup 2019 schnell gefallen.